Das Finale der Euro war ruhig -  ohne Feuerwerk, ein Spiel, bei dem es ums Abwarten ging, bei dem sowohl die Geduld des Gegners wie auch die Widerstandsfähigkeit der Fans gegen die Langeweile geprüft wurden. Die Portugiesen riskierten nichts, die Franzosen waren nach dem Spiel gegen Deutschland die Favoriten.

Der Liebling der Portugiesen – Ronaldo musste verletzt, mit Tränen in den Augen, aufgeben, der schüchterne Griezmann führte überwiegend Eckstöße aus. Die Franzosen spielten zwar besser, es fehlte ihnen allerdings an Entschiedenheit und Effektivität. Während des Spiels gab es wenige Aktionen und das einzige Tor für Portugal fiel erst kurz vor dem Ende der Verlängerung.

Wenn man den Weg der Portugiesen ins Finale betrachtet, muss man feststellen dass sie während der diesjährigen Euro sehr viel Glück hatten – sie verließen die Gruppe F als drittplatzierte, das einzige in regulärer Zeit gewonnene Spiel war das Spiel gegen Wales, das Spiel gegen Polen wurde durch Elfmeterschießen entschieden.   

Die Chancen Frankreichs für einen Sieg waren groß, die Gastgeber sollten Geschichte schreiben und  mussten sich mit einer bitteren Niederlage zufrieden geben. Die Portugiesen errangen den größten Sieg in ihrer Geschichte – trotz einer Spielweise, die keinen begeistert hat. Der verweinte, dennoch glückliche Ronaldo empfing die goldene Medaille und freute sich über den Pokal - es war keinesfalls ein Fußballfest. 

Während der Spiele der Euro feuerte ich die Teams Polens, Deutschlands und Belgiens an. Alle drei Teams kamen weit, dennoch konnte keine dieser Mannschaften das Finale erreichen. Jetzt kommen die Emotionen der Eliminationsrunde zu der nächsten Weltmeisterschaft.

W.L

 

 

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