Konzert der polnischen Musik anlässlich des 25-jähriges Jubiläums der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags am 29.06.2016 in der Französischen Friedrichtstadtkirche in Berlin unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik Polen Dr. Andrzej Duda und des Bundespräsidenten Dr. h. c. Joachim Gauck.

Das Konzert eröffnete eine Reihe von Kulturveranstaltungen, die die deutsche Polonia aus dem Anlass des 25-sten Jahrestages der Unterzeichnung des Vertrags über die gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland am 17.06.199, vorbereitet hat.  Um 19.30 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Konvents der Polnischen Organisationen in Deutschland Alexander Zajac die Veranstaltung. Zum Schluss informierte er die Gäste über die Wiederaufnahme der Gespräche des deutsch-polnischen Runden Tisches, der die Angelegenheiten der polnischen und polnischstämmigen Bürger in Deutschland und der Deutschen in Polen regelt, nach der Sommerpause. Als nächster Redner würdigte der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedler und nationale Minderheiten, MdB Hartmut Koschyk die positive Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen. Zum Schluss seiner Rede zitierte er ein Gedicht von Joseph von Eichendorff:  

(...) " Habe ich nicht den Mut,
besser zu sein als meine Zeit,
so mag ich zerknirscht das Schimpfen lassen,
denn keine Zeit ist durchaus schlecht“ (…)

Auf dem Foto vom links:  Ambasador RP w Niemczech Jerzy Margański, Sekretarz Stanu Adam Kwiatkowski, Pełnomocnik Federalny ds. wysiedleńców i mniejszości narodowych w Niemczech, członek Bundestagu Harmut Koschyk, Kierownik Wydziału Konsularnego Ambasady RP w Niemczech Marcin Jakubowski, Radca Minister Janusz Styczek

Minister Adam Kwiatkowski – Leiter des Kabinetts des Polnischen Präsidenten Andrzej Duda las den an die Gäste des Konzerts gerichteten Brief des Präsidenten vor, in dem die deutsch-polnischen Beziehungen beurteilt wurden:  (...)„Der vor einem Vierteljahrhundert abgeschlossene deutsch-polnische Vertrag und die Errungenschaften unserer 25-jährigen Zusammenarbeit sind ein Zeugnis für eine gute Verständigung zwischen den Deutschen und den Polen, er ist gleichwohl ein dauerhafter, historischer Erfolg. Umso wertvoller, da er  durch die Überwindung der schweren, schmerzhaften Vergangenheit stattgefunden hat..” (...)

Die Moderation führte Joanna Ratajczak. Das Kammerorchester Academia aus Szczecin unter der Führung von Professor Bohdan Boguszewski führte meisterhaft „Zwei Hütten” von Karol Kurpiński, Konzert E-Moll op. 11 von Frederic Chopin und „Orawa“ von Wojciech Kilar auf. Das Werk von Chopin wurde von dem jungen Pianisten, Finalisten des Internationalen Chopin-Wettbewerbs und Preisträger des Publikumspreises im Jahre 2015 gespielt. 

Die Aufführung des Kammerorchesters Academia war zauberhaft, es gab Zugabe des Werkes „Orawa”. Vor dem Konzert sowie nach dessen Ende wurde ein kurzer Film mit deutsch-polnischen Impressionen des vergangenen Vierteljahrhunderts gezeigt. Nach dem Konzert gab es Gelegenheit zu einem Treffen und Gesprächen bei einem Glas Wein.

Tekst: Joanna Trümner
Foto: Krystyna Koziewicz

 

 

 

 

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