Papst Franziskus wird heute für seine besonderen Verdienste um Europa mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Seit jeher (1950) wurde Karlspreis im Rathaus der Stadt Aachen verliehen, diesmal aber in der Sala Regia im Apostolischen Palast in Rom. An der Zeremonie unter anderem haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker und Präsident der Europäischen Rates Donald Tusk teilgenommen. "Papst Franziskus ist für diesen schwierigen Weg Europas ein großes Glück", sagte Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp.

Papst Franziskus hat den Karlspreis bekommen um die Europäer zu mehr Solidarität aufzufordern. Papst Franziskus rief zu einem neuen Humanismus auf: Er träume "von einem Europa, in dem das Migrant sein kein Verbrechen ist" und "von einem Europa, das die Rechte der Einzelnen fördert und schützt, ohne die Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft außer Acht zu lassen". Weiter hin sagte: "Ich träume von einem Europa, von dem man nicht sagen kann, dass sein Einsatz für die Menschenrechte an letzter Stelle seiner Visionen stand."

Es wird etwa keine Simultanübersetzung geben: Der Vatikan, genauer das Päpstliche Haus, wollte keine Übersetzungsbuden in dem wunderbaren Ambiente, sodass Martin Schulz Deutsch, Juncker Französisch und Donald Tusk Polnisch sprechen werden und die Gäste in einem Heft in einer Sprache mitlesen müssen, deren sie mächtig sind.

Der EU-Kommissionspräsident Juncker dankte dem Papst dafür, dass dieser als Mahner Europa ins Gewissen rede. Er rufe immer wieder die ursprünglichen Werte Europas ins Gedächtnis.

Auch unser, polnischer Papst wurde schon mal ausgezeichnet: Johannes Paul II. Er erhielt 2004 in Rom einen "außerordentlichen" Karlspreis. Außer dem Papst zwei weitere Polen sind Internationalen Karlpreisträger, Professor Wladysław Geremek in 1998 und der Premierminister Donald Tusk in 2010.

Polonia Viva

 

http://www.karlspreis.de/de/aktuelles/karlspreis-2016

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